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Heizen mit Erdwärme

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Fossile Brennstoffe werden immer teurer, daher entschließen sich zahlreiche Personen für das Heizen mit Erdwärme. Unter der Erdwärme wird die Wärme verstanden, welche unter der Erdkruste gespeichert wird. Eine weitere Bezeichnung für die Energiequelle ist Geothermie, diese umfasst alle Energie, welche direkt entzogen und genutzt werden können. Diese regenerative Energie kann dazu verwendet werden, Gebäude und größere Immobilienkomplexe durch eine Wärmepumpenheizung zu erwärmen.

Eine Heizung mit Erdwärme kann jedoch auch zum Kühlen von Gebäuden verwendet werden, eine weitere Verwendungsweise ist die Warmwasserzubereitung. Besonders vorteilhaft erscheint die Heizung in der Hinsicht, dass mit dieser auch elektrischer Strom erzeugt werden kann. Die Heizung funktioniert sowohl in privaten, industriellen sowie landwirtschaftlichen Anwendungsbereichen, außerdem kann die Heizung auch zur Meerwasserentsalzung genutzt werden. Eine Heizung mit Erdwärme funktioniert mit Wärme aus dem Inneren der Erde, diese kann in der Regel nicht versiegen. Daher ist diese Heizung als besonders wirtschaftlich und effektiv einzuschätzen. Die Kosten einer solchen Heizung sind wesentlich geringer als bei einer Öl- oder Gasheizung. Außerdem sollte bei der Erdwärme-Heizung auch die ökologische Bedeutung nicht außer Acht gelassen werden. Die Heizung arbeitet umweltfreundlich und erzeugt keinerlei Abgase, außerdem ist die Heizleistung mit anderen Heizungen vergleichbar.

Die Sonnenenergie strahlt auf die Erde und wird in einer Tiefe von 1,2 bis 1,5 Metern gespeichert, bei diesen niedrigen Erdebenen liefert die Erdwärme jedoch immer noch genügend Wärme. Vor allem im Winter kann eine Veränderung der Temperatur bemerkt werden, die erforderliche Wärme wird dann jedoch immer noch geliefert. Generell kann angemerkt werden, dass eine Heizung mit Erdwärme sehr hohe Investitionskosten hat, diese sich jedoch schnell rentieren.